So steht es im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Artikel 3, Satz 2. Ist das inzwischen Realität oder noch berechtigte Forderung? Leben Frauen und Männer tatsächlich gleichberechtigt innerhalb unserer Gesellschaft?

Folgende Fakten weisen auf die Antwort: Der Frauenanteil in den Vorständen führender Dax-Unternehmen liegt bei knapp 10%. Frauen verdienen immer noch weniger als Männer. Frauenhäuser haben ihre Daseinsnotwendigkeit immer noch nicht verloren.
Die Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene könnte Abhilfe schaffen. Seit 2006 gibt es sie. Mit der Unterzeichnung dieser Charta bekennen sich Lokal- und Regionalregierungen zum Grundsatz der Gleichstellung von Frauen und Männern und verpflichten sich, einen Aktionsplan zur Gleichstellung zu erarbeiten.

Beirat zur Gleichstellung

Die Stadt Mühlheim hat 2011 die EU-Gleichstellungscharta unterzeichnet. Konkrete Ziele setzen und Maßnahmen zur Umsetzung des Gleichstellungsauftrags formulieren, waren die Aufgaben eines Beirats zur Gleichstellung, der 2012 vor dem Hintergrund der Charta von der Frauenbeauftragten der Stadt ins Leben gerufen wurde. Neben Vertretern der Gesellschaft (d.h. Frauen und Männer), Stadtverwaltung, Politik, Vereinen und Kirchen war auch ProfessioNET durch die Mitglieder Lotti Kawecki und Heike Krüger vertreten. In diesem Gremium wurde innerhalb von 4 Jahren ein Aktionsplan erarbeitet, der sich mit 3 Handlungsfeldern beschäftigt: Häusliche Gewalt, Erwerbstätigkeit und Stereotypische Rollenbilder in der Gesellschaft.

Die Ergebnisse können Sie im Aktionsplan nachlesen:

www.muehlheim.de/gleichberechtigung

Männer und Frauen sind gleichberechtigt